In der Diskussion um Computerspiele, Suchtprävention und die Betreuung von Pädophilen sind die Diskussionen stets kontrovers geführt worden. Während die Einen sich für Verbote und Ächtung stark machen, versuchen die Anderen durch gezielte Auseinandersetzung Regulative und Räume zu schaffen, in den eine konstruktive Auseinandersetzung mit den jeweiligen Phänomenen stattfinden kann.
Die Bakchen reißen die dunklen und triebhaften Seiten der Menschen auf, wühlen darin, suchen nach Ventilen und zeigen, dass der Mensch viel weniger seinem Verstand trauen kann, als ihm lieb ist.
Die Inszenierung fragt, wie der Mensch mit seinen Wünschen, Träumen und Süchten umgehen kann und in wie weit diese kontrollier- und steuerbar sind.
Die Inszenierung wurde beim Internationalen Regiefestival in Hamburg mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
